Die Opferberatungsstellen im VBRG (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.) haben ihre Bilanzen zum Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt im Jahr 2023 veröffentlicht. In elf von 16 Bundesländern wurden insgesamt 2.589 rechte, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe registriert. Mehr als die Hälfte aller Angriffe ist rassistisch motiviert. Der Anstieg bei antisemitisch motivierten Angriffen um 1/3 (Vgl. 2022) ist alarmierend. 

VBRG

Stand: Mai 2024

Unter der Federführung des Kommunalen Integrationszentrums hat die Stadt Essen ein gesamtstädtisches Konzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus entwickelt. Das Handlungskonzept erfasst drei Ebenen: Handlungsfelder, Handlungsziele und Handlungsempfehlungen. 

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Stand: Februar 2024

Die Arbeitsgemeinschaft Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen hat ein Praxishandbuch zum Thema Rassismus herausgegeben. Das Praxishandbuch bietet migrantischen Vereinen und Initiativen eine Arbeitshilfe für ihr Engagement gegen Rassismus. Es beinhaltet praktische Empfehlungen für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen sowie einen Überblick über mögliche Tätigkeitsfelder antirassistischer Arbeit.

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Stand: Oktober 2023

Im Projekt Silent Voices erzählen sieben Menschen von ihren gewaltvollen Erfahrungen im Zusammenhang mit Hasskommentaren und Diskriminierung. Das Projekt soll u.a. dazu anregen, sich Gedanken über die eigene Reaktion auf Hasskommentare zu machen. Es zeigt auch, was sich Betroffene in solchen Situationen wünschen. 

Silent Voices

Stand. Oktober 2023

Die Plattform Zivile Konfliktberatung hat eine Handreichung herausgegeben, die Orientierung gibt, welche Aspekte aus rassismus- und diskriminierungskritischer Perspektive während der Planung sowie Durchführung von Veranstaltungen beachtet werden können. 

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Stand: Oktober 2023

Vom August 2021 bis Juli 2022 hat der Verein cultures interactive eine Bedarfsanalyse durchgeführt, die mädchen*spezifische Radikalisierungsgründe untersucht. Die Resultate, Bedarfe und Handlungsempfehlungen wurden auf der Seite von cultures interactive veröffentlicht. 

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Stand: Oktober 2023

Ein unabhängiger Expert:innenkreis hat im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat einen Bericht zur Muslimfeindlichkeit verfasst. 

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Stand: September 2023

„Polenwitze“, Arbeit in prekären Jobs, Angriffe auf Unterkünfte: Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus dem östlichen Europa erlebten und erleben in Deutschland vielfach Diskriminierung, Ausgrenzung und Angriffe. Die Forschungslage zum Thema ist aber dürftig, es gibt so gut wie keine Daten. Seit der Ausweitung des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 erfuhr das Thema mehr Aufmerksamkeit, wurde aber auch durch russische Propaganda instrumentalisiert. Die Historiker Hans-Christian Petersen und Jannis Panagiotidis geben in einer Expertise für den MEDIENDIENST einen Überblick über den Forschungsstand zum Thema.

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Stand: Mai 2023

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat eine Studie herausgegeben, die sich dem Thema der antisemitischen und antimuslimischen Einstellungen widmet. 

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Stand: November 2022

Das Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz ist ein Zusammenschluss von vier etablierten Organisationen, die sich gegen Hassrede und Gewalt im digitalen Raum engagieren. Mit dem Kompetenznetzwerk entsteht eine zentrale Anlaufstelle für alle, die sich informieren wollen, Hilfe suchen, sich engagieren oder Orientierung brauchen.  

Kompetenznetzwerk gegen Hass im Netz

Stand: Oktober 2022

Die Integrationsagentur der Caritas-SkF-Essen gGmbH lädt interessierte Frauen zu kostenfreien Empowerment-Workshops ein. Die Workshops geben die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen zu treffen, über erlebten Rassismus auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken. Die Workshops können auch von bestehenden Frauengruppen gebucht werden. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf dem Flyer. 

Flyer - Deutsch

Flyer - Englisch

Flyer - Französisch

Stand: September 2022

Eine der Ausgaben der Zeitschrift des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen Überblick widmet sich dem Einfluss von Rassismus auf die Gesundheit der Betroffenen. 

Zeitschrift Überblick 

Stand: September 2022

Der Leitfaden des Queeres Netzwerks NRW thematisiert die Frage, welche Grundlagen für diskriminierungssensible Veranstaltungen erarbeitet werden können und inwiefern Awareness eine Chance dafür bietet.

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Stand: August 2022

Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) sammelt und analysiert Angaben darüber, wie und in welchem Umfang Antiziganismus ausgeübt wird. Auf der Webseite von MIA können antiziganistische Vorfälle sicher und vertraulich gemeldet werden. 

Stand: Juli 2022

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. hat eine Jahresbilanz der Beratungsstellen veröffentlicht. Laut Publikation werden in Deutschland täglich mindestens vier Menschen Opfer rassistisch oder antisemitisch motivierter Gewalt. 

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Stand: Mai 2022

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e.V. hat eine Studie herausgegeben, die sich mit dem Thema Rassismus in Deutschland auseinandersetzt. 

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Stand: Mai 2022

In dieser Broschüre des ufuq.de Jugendkulturen, Islam & politische Bildung wird gezeigt, wie die unterschiedlichen Handlungsfelder der universellen Prävention stärker zusammengedacht werden können, um die Islamismusprävention in Kommunen, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, außerschulischer Bildung, Elternarbeit, Psychotherapie und Sport zu fördern. 

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Stand: Januar 2022

Die Vereine eoto und Citizens for Europe haben Menschen afrikanischer Herkunft zu ihren Lebensrealitäten, Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven in Deutschland befragt. Die Ergebnisse der Befragung wurden in Form einer Publikation dokumentiert. 

Afrozensus 2020

Stand: Januar 2022

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat eine Kurzfassung des Berichts über Diskriminierungserfahrungen in der 19. Legislaturperiode veröffentlicht. Der Bericht gibt einen Überblick über die Zahl der Anfragen im Berichtszeitraum, wesentliche Ergebnisse zu den acht ausgewählten Lebensbereichen sowie ausgewählte Handlungsansätze aus der Sicht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. 

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Stand: Januar 2022

Die Broschüre des Vereins TakeOver macht aufmerksam auf das Problem des institutionellen antimuslimischen Rassismus. 

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Stand: November 2021

Das Projekt I Report bietet den Betroffenen und Zeug:innen die Möglichkeit, antimuslimische Vorfälle zu melden. Betroffene Personen können auch per Telefon, online oder persönlich Unterstützung und Beistand erhalten. 

I Report

Stand: Oktober 2021

In dem Gutachten der Stiftung Mercator werden die Potenziale für den diskriminierungssensiblen Umgang mit kultureller, sozioökonomischer und religiöser Diversität analysiert. Die Autor:innen betrachten dabei die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Sicherheitsbehörden, Justiz und Verwaltung und bieten eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen um Diversity Mainstreaming und Antidiskriminierung zu fördern.

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Stand: September 2021

Im Podcast der Fachstelle fa:rp (Fachstelle für Rechtsextremismusprävention) wird besprochen, worauf es bei der Prävention von Rechtsextremismus ankommt. 

Zum Podcast „Rechtsextremismusprävention kompakt“

Stand: September 2021

Der Podcast RADIKAL querdurchdacht widmet sich der Radikalisierungsprävention. In den Beiträgen werden Informationen zu den Themen Radikalisierung, Extremismus und Präventionsarbeit vermittelt.

RADIKAL querdurchdacht

Die KonterBUNT-App bietet gute Argumente und erprobte Strategien gegen menschenverachtende Kommentare und Parolen.

KonterBUNT

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen startet gemeinsam mit den lokalen Fachstellen und dem Träger beRATen e.V. ein neues Podcastformat. In den einzelnen Folgen werden Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit Konflikten in den Bereichen religiösbegründete Radikalisierung, antimuslimischer Rassismus und Konflikte zwischen Religions- und Meinungsfreiheit gegeben. 

Zum Podcast PINs

Stand: August 2021

Auf der Seite des Meidenprojekts Wuppertal können zahlreiche Filme über Alltagsrassismus bei Jugendlichen gekauft oder geliehen werden. 

Medienprojekt Wuppertal

Amnesty International startete mit einer Kampagne gegen Rassismus in Deutschland. Alle Informationen zu der Kampagne finden Sie hier.

Die Broschüre der Operberatung Rheinland zeigt, was Sie bei einem rassistischen Angriff tun können, wie Sie sich direkt nach einem Angriff am besten verhalten sollen und wo Sie Hilfe finden können.

Diese mehrsprachige Broschüre finden Sie hier.