Das Debattenportal SagWas der Friedrich-Ebert-Stiftung hat zusammen mit dem Bezirksamt Berlin-Neukölln ein Projekt unterstützt, das sich zum Ziel setzt, Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, eine Stimme zu geben, mehr noch: eine Kamera. Das Ergebnis sind kurze, bewegende und authentische Videos, in denen die Geflüchteten ihre Perspektiven sichtbar und ihre Meinungen deutlich machen. Diese Videos sind Begegnungen ohne jeden Filter: traurig, lustig, intim und vor allem menschlich.

SagWas - Nach der Flucht

Der Verein der Niedersächsischen Bildungsinitiativen und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück haben einen Leitfaden für die Beratung veröffentlicht, der Antworten auf sämtliche Fragen zur Passbeschaffung von Asylsuchenden und Menschen mit einer Duldung gibt. 

Zum Leitfaden 

ProAsyl hat Hinweise für afghanische Flüchtlinge und ihre Berater*innen zusammengestellt. Das Dokument finden Sie hier.

Die Frage, ob das JobCenter oder das Sozialamt die teilweise extrem hohen Kosten für die Beschaffung oder Verlängerung eines ausländischen Reisepasses übernehmen muss, ist in der Beratungspraxis mit großer Unsicherheit verbunden. Am 12. September 2018 hat der vierte Senat des Bundessozialgerichts in einem Verfahren entschieden, dass das JobCenter die Kosten eines neuen (in diesem Fall) türkischen Reisepasses nicht bezuschussen muss. Allenfalls ein Darlehen kann dem Betroffenen gewährt werden.  

Eine Zusammenfassung und Beratungshinweise zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Die Broschüre der Operberatung Rheinland zeigt, was Sie bei einem rassistischen Angriff tun können, wie Sie sich direkt nach einem Angriff am besten verhalten sollen und wo Sie Hilfe finden können.

Diese mehrsprachige Broschüre finden Sie hier.

 

Während der ersten Integrationskonferenz im Bezirk V im November 2017 wurden über Steckbriefe Informationen zu vielfältigen Angeboten im Bezirk gesammelt. Adressen zahlreicher Beratungsstellen, Begegnungsorte, Sprachkurse und Bildungsträger wurden in die Karte eingetragen und können hier abgerufen werden.

Zum 1. Mai 2018 wird der bisherige „Flüchtlingsfonds" des Bistums Essen zu einem „Sozialfonds" weiterentwickelt. Damit sollen Projekte und Initiativen Unterstützung bekommen, die über die Flüchtlingshilfe hinaus zur Linderung sozialer Nöte im Bistum Essen beitragen sollen. Es geht darum, die gesamte soziale Not im Bistum im Blick zu behalten und vor allen Initiativen zu fördern, die ehrenamtlich organisiert sind und/oder die keine Möglichkeit haben, auf andere öffentliche Fördermittel zurückzugreifen.

Bei Fragen zum Sozialfonds, zu Förderkriterien und Vergabe­regularien wenden Sie sich an: Frau Dara Franjić, Tel. 0201 / 81028-712 und Frau Sabine Köther, Tel. 0201 / 2204-561. Nähere Informationen zum Sozialfonds finden Sie hier.

Flyer

 

ReGES untersucht in einer auf mehrere Jahre angelegten Längsschnittstudie, unter welchen Bedingungen die Integration von Geflüchteten in unser Bildungssystem gelingen kann: Welche Angebote tragen zum Gelingen der Integration in unsere Gesellschaft bei? Welche Faktoren behindern oder verzögern Integration?

Den ForscherInnen ist wichtig, dass Zugänge der InterviewerInnen zu den Befragten unterstützt werden, indem LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und FlüchtlingshelferInnen die Zielgruppenangehörigen auf die grundlegenden Prinzipien der Forschung (Freiwilligkeit, Anonymität, völlige Unabhängigkeit von ausländerrechtlichen Verfahren usw.), vielleicht aber auch für eine Beteiligung an der Studie werben.

ReGES - Kurzporträt

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